the heart behind the art
Ich bin Julia und das Gesicht hinter Funkelaugen Fotografie!
Schön, dass du hier bist.
Ich bin Mitte 20 und studiere derzeit im Master auf Lehramt (Kunst und Medien & Französisch) in Oldenburg und Bremen. Neben meinem Traumberuf als Lehrerin gehört die Fotografie seit vielen, vielen Jahren zu meinen Hobbys. Mit dem Fach Kunst und Medien ist sie ebenso Teil meines Studiums.
Ich könnte dir jetzt erzählen, dass ich schon mit fünf Jahren meine erste Kamera in den Händen hatte, aber das wäre schlicht nicht wahr.
Meine Kindheit bestand aus Handballspielen, bunten Geburtstagen, im Wald spielen, Fahrradfahren, im Chor singen, Bastelstunden und einfach nur Kindsein.
Was sich aber wie ein roter Faden durch alles gezogen hat, war meine Liebe zum Kreativen. Malen, gestalten, ausprobieren – das war immer mein Ding.
Meine Eltern schenkten mir zu meinem Geburtstag meine erste Digitalkamera und Jahre später kaufte ich mir dann von meinem ersparten Geld meine zweite. Nichts Besonderes, aber genug, um damit stundenlang Fotos von meinen Freundinnen, von Tieren und Natur einzufangen.
Mit der Zeit wurde aus diesem Spielen ein echtes Interesse und so investierte ich mein Erspartes irgendwann voller Stolz in meine erste eigene Spiegelreflexkamera. So standen Freunde und Familie vor meiner Linse – und ich merkte, wie sehr sie sich in meinen Bildern wiederfanden.
Fotografie kommt aus dem Altgriechischen - phos für "Licht" und graphein für "zeichnen". Und genau das beschreibt, was ich tue:
Ich zeichne mit Licht und ich liebe es, kreativ zu sein. Ich erschaffe kleine, einzigartige Kunstwerke aus echten Momenten - aus Emotionen, Bewegung und Licht.
Während meines Kunststudiums durfte ich Fotografie dann noch einmal ganz neu und ganz ursprünglich erfahren. Ich habe in der Dunkelkammer Filme entwickelt, eigene Belichtungen gesteuert und Fotogramme erstellt (mehr dazu unten).
Diese analogen, künstlerischen Prozesse haben meine Sicht auf Fotografie sehr geprägt. Sie haben mich gelehrt, aufmerksam zu sein und das Licht wirklich zu sehen und zu nutzen. Heute fließt all das – das Handwerk, das Künstlerische, das Gefühl – in meine Arbeit ein.
Eigentlich war es nie mein Plan, mich mit meinen Fotografien selbstständig zu machen. Bis mich irgendwann eine Freundin gefragt hat, ob ich nicht ihre Hochzeit fotografieren wollen würde und mir ehrlich gesagt erst einmal alles aus dem Gesicht fiel. Was soll ich sagen? Here I am! Ich bin ins kalte Wasser gesprungen und habe es bis heute nicht eine Sekunde bereut. 🤍
Ich bin ein kreativer Kopf und bringe meine Mitmenschen so, so gerne zum Lachen. Ich bin die, die selbst nach vielen, vielen Hochzeiten noch selbst Gänsehaut bekommt wenn sich das Brautpaar zum ersten Mal sieht oder die, die ihre glasigen Augen hinter der Kamera versteckt weil mir die Rede so nahe geht. Kurz: Ich sehe euch als Menschen und nicht nur als eine Nummer oder einen Job.
2021 habe ich die Leidenschaft, Momente für immer einzufrieren, also zu meiner Nebentätigkeit gemacht (dank meines Bruders, der mich "gezwungen" hat, nun endlich ein Gewerbe anzumelden, denn glaubt mir: wenn ich könnte, würde ich jedes einzelne Shooting verschenken, um Menschen eine Freude zu machen).
Mir geht es darum, mit meinem kreativen Auge eure Persönlichkeit einzufangen. Meine Herangehensweise ist geprägt von Einfühlsamkeit, Kreativität und dem Blick für die kleinen, aber bedeutenden Details. Für die ungestellten, natürlichen Emotionen brenne ich: das Lachen der Großeltern, die Freudentränen des Brautpaares, die spielenden Kinder. All die Emotionen verdienen es, im perfekten Moment für immer festgehalten zu werden.
Ich bin der Überzeugung, dass sich jede:r vor der Kamera wohl fühlen kann. Und das ist nicht euer Job, sondern meiner!
Und vielleicht ist es genau das, was ich am häufigsten zurückgemeldet bekomme:
dass man sich vor meiner Kamera einfach wohlfühlt.
Ich arbeite entspannt, humorvoll, herzlich und immer mit einem offenen Blick für das, was Menschen an sich mögen – und auch für das, was sie vielleicht lieber verstecken würden.
Ich weiß, wie ich euch so fotografiere, dass ihr euch in euren Bildern wiedererkennt, ohne ein Doppelkinn, ohne unvorteilhaftes Licht, ohne unnatürliche Posen – sondern einfach so, wie ihr seid.
Was ich liebe?
- meine Familie
- Sonnenuntergänge
- Fast alles mit Schokolade
- das Meer
- Malzbier bei Omi
- Kinder
- Harmonie
- Kunst
- Menschen zum Lachen bringen
- wertvolle Gespräche mit Fremden
- Borkum
- Pfannkuchen
DANKE, an all die lieben Menschen, die mich von Anfang an ermutigt und unterstützt haben. ♡
Für Interessierte: Was ist ein Fotogramm?
Fotogramme sind Bilder, die nicht mit einer Kamera, sondern direkt durch Licht erzeugt werden. Sie entstehen, indem Objekte auf lichtempfindliches Fotopapier gelegt und belichtet werden. Das Licht zeichnet die Formen direkt aufs Papier. Anschließend wird das Bild in Dunkelkammerchemie entwickelt und fixiert, sodass ein einzigartiges, dauerhaftes Unikat entsteht. In den Entwicklungsprozess kann man künstlerisch eingreifen, indem man mit der Chemie auf das belichtete Fotopapier "malt" und somit gewisse Stellen schneller entwickeln lässt als andere.